Patienten – Informationen für mehr Durchblick

Das Ziel diagnostischer und therapeutischer Schritte bei der Behandlung jedes einzelnen Patienten ist, einen möglichst optimalen Benefit für seine Gesundheit zu erreichen

Es gibt aber auch Interventionen, von welchen Patienten nicht profitieren oder sogar einen gesundheitlichen Nachteil erfahren können. Die Vermeidung solch unnötiger Interventionen im Rahmen einer Abklärung oder Therapie ist ein zentrales Anliegen der Allgemeininternistinnen und der Generalistinnen im Spital und in der Arztpraxis. Deshalb hat die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM) als Pionierin für die Schweiz erstmals eine Liste von Abklärungen und Therapien rund um die Allgemeine Innere Medizin lanciert, die keinen messbaren Nutzen für den Patienten darstellen und bei denen das Risiko den potenziellen Nutzen übersteigt. Die am 14. Mai 2014 in Genf unter dem Namen «Smarter Medicine» lancierte Kampagne orientiert sich an den Vorgaben einer effizienten und evidenzbasierten Medizin.

Spezifische Informationen für Patienten finden Sie auf einen Blick auf dem gemeinsamen Patientenflyer «Smarter Medicine» der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Schweizerischer Patientenstellen unter den «Downloads» dieser Website.


TV-Sendung «praxis gsundheit akut» zum Thema «Smarter Medicine»

Im Mai 2014 lancierten Schweizer Ärzte die Kampagne "Smarter Medicine" gegen unnötige Untersuchungen und Verfahren. Damit wollen sie die Überversorgung bekämpfen. Wie reagieren Ärzte und Patienten? Handelt es sich um eine versteckte Rationierung von medizinischen Leistungen? In der Sendung diskutieren Vertreter der Ärzteschaft und Patientenorganisationen Erfahrungen, Auswirkungen und nehmen Stellung zu kritischen Fragen.

Zu Gast bei Geri Staudenmann sind Erika Ziltener, Präsidentin Dachverband Schweizerischer Patientenstellen (DVSP) und Prof. Dr. med. Christoph A. Meier, Vertreter Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM).

Hier können Sie sich die Sendung ansehen.


Dienen die Smarter Medicine-Empfehlungen den Schweizer Krankenkassen zukünftig möglicherweise zur Schaffung fiktiver schwarzer Listen für «nicht abzugeltende Leistungen»?

Ist eine Kampagne wie «Smarter Medicine» überhaupt notwendig?